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Das Prinzip der Geldentstehung ist so einfach, dass man in Versuchung gerät, die Einfachheit nicht zu akzeptieren.

Geld entsteht per Kredit aus dem Nichts. In jedem Kreditvertrag steht auch die Gesamtsumme (Kredit plus Zinsen und Gebühren), die zurückzuzahlen ist. Jeder Kreditnehmer wird davon in Kenntnis gesetzt, welche Gesamtkosten entstehen, aber  er wird nicht davon in Kenntnis gesetzt, dass das Geld zur Bezahlung der  Differenz aus Gesamtkosten und Kreditvertrag noch gar nicht existiert.  Das heißt, die Zinsen und Gebühren des zu unterschreibenden Kreditvertrages können nur mit Geld aus neuen Schulden mit neuen Zinsen bezahlt werden.

Wenn dieses Prinzip durchschaut worden ist,  erkennt man automatisch, dass mit Sparen und Steuererhöhungen die Rückzahlung der Staatsschulden gar nicht möglich ist.

Sparen und Steuererhöhungen dienen nur der “Geldbeschaffung” für die Umschuldungen.

Jetzt wird auch erklärlich, warum wir trotz Sparen während der letzten Jahrzehnte immer mehr Schulden haben, für die wir immer mehr Zinsen zahlen müssen. Weiteres Geld gibt es nur aus weiteren Krediten, die besichert sein müssen. NUR bei Wachstum funktioniert dieses System. Da es ewiges Wachstum nicht gibt, kommt es bei Wachstumsende oder nicht genügend Wachstum im Verhältnis zu den Kosten der Umschuldungen zum Zusammenbruch der Wirtschaft durch eine Insolvenzwelle und der damit verbundenen Massenarbeitslosigkeit, weil die Zinsen nicht mehr gezahlt werden können.